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Was ist ein Investitionsabzugsbetrag und wann macht er Sinn?

Beim Investitionsabzugsbetrag kann ich außerhalb der Gewinnermittlung den steuerlichen Gewinn reduzieren. Voraussetzung ist, dass bestimmte Wirtschaftsgüter angeschafft werden, das Unternehmen bestimmte Wertverhältnisse nicht überschreitet und das geplante Wirtschaftsgut im Unternehmen eingesetzt wird. Der steuerliche Abzug darf bis zu 40 % der geplanten Investitionshöhe betragen.

Hintergrund dieser steuerlichen Förderung ist, dass Unternehmen, die Investitionen planen, die für die Finanzierung benötigte Liquidität im Unternehmen behalten und diese nicht an den Fiskus abfließen muss.

Im Ergebnis handelt es sich um die Vorverlegung von steuerlichen Abschreibungen, eine echte Steuerentlastung entsteht dadurch also nicht. Wohl eine liquiditätsmäßige. Und das ist häufig Grund genug, das Instrument des Investitionsabzugsbetrages einzusetzen.

In diesem Zusammenhang sollte darauf hingewiesen werden, dass vor einer Investition zum Ende eines Jahres gut überlegt werden sollte, ob diese nicht auf das nächst Jahr verschoben werden kann, um im alten Jahr über einen Investitionsabzugsbetrag entsprechende Liquiditätsvorteile generieren zu können.